Als erstes hat sich meine Festplatte verabschiedet. Und – wie ging der Spruch? Datensicherung ist was für Feiglinge? – alle meine Fotos waren ausschließlich auf dieser Festplatte. Fotos aus drei Jahren Fotografie, quasi meine Anfänge der Naturfotografie. Immerhin die Urlaubsfotos aus der Camargue und aus Dänemark von der Hirschbrunft waren auf einer anderen Festplatte, und einige Bilder zum Glück noch nicht „gesichert“. Von den meisten bleiben mir nur die auf Social-Media-Größe geschrumpften Abbilder, die ich auf Facebook oder Instagram veröffentlich habe. Nun bleibt mir nur, alles, was ich vor Januar dieses Jahres fotografiert habe, noch einmal zu versuchen. Nicht die schlimmste Vorstellung, zumal ich ja auch sehe, dass sich mein Stil verändert und ich ständig dazu lerne. Aber nun ja – man steigt nicht zweimal in den selben Fluss.
Und als wenn das nicht ärgerlich genug wäre, kam mir bei dem Versuch, meinen Provider zu wechseln, meine Domain kirstenjenne.de abhanden. Irgendein Witzbold meinte, sie sich sichern zu wollen (what for?), so dass auch die Website nach einer Neuauflage schrie.
Sicher hätte ich aus irgendeinem Backend die alte wieder aufleben lassen können, aber irgendwie möchte es auch neu sein, scheint mir – es, die Fotos, die Website, mein Auftritt nach außen. Nicht mehr selbständiger Schreib- und Berufswahlcoach, sondern Hobbyfotografien und Naturentdeckerin. Ich finde, das passt.
Also zeigt sich auch hier meine Weiterentwicklung, und ich freue mich darauf, sie bildlich wie textlich zu begleiten und mir hier einen Ort zu schaffen, an dem ich mich mit meinen Bildern und Gedanken nach außen wende.
